Schule als Lernort: Miteinander leben und lernen

Wir wollen, dass Schüler und Lehrer sich in unserer Schule wohlfühlen, respektvoll miteinander umgehen, arbeiten und lernen.

Richtlinien und Lehrpläne enthalten für die Schulen einen klaren Erziehungsauftrag. Dieser umfasst die Entfaltung individueller Fähigkeiten, den Aufbau sozialer Verantwortung, die Hinführung zur Mitgestaltung einer demokratischen Gesellschaft, zur Teilhabe am kulturellen Leben und zur verantwortlichen Tätigkeit in der Berufs- und Arbeitswelt sowie die Entwicklung ethischen Urteilens und Handelns.

Um diesen Erziehungsauftrag zu erfüllen, entwickelte das Kollegium in Absprache mit den Erziehungsberechtigten ein abgestimmtes Regelsystem, das ergänzt wird durch bedarfsorientierte Absprachen und entsprechende Konsequenzen.


Bei Nichteinhaltung der Regeln und Absprachen werden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, ihr Verhalten zu ändern. Dazu trägt ein in der Schulkonferenz abgestimmtes Prozedere bei sowie Programme und Trainingseinheiten zum, sozialen Lernen, die unter dem Stichwort „Schulordnung“ aufgelistet sind.

Streitschlichtung und Trainingsraum

Im Rahmen des sozialen Lernens gibt es an unserer Schule das Konzept der Streitschlichtung. Wir arbeiteten zwischen 2003 und 2010 nach einem von Peter Petschick zusammengestelltem Programm „Soziales Lernen – Mediation“. Bei diesem Konfliktlösungsansatz geht es darum, dass Kinder wieder Verbindungen zueinander aufbauen, wenn sie Streit miteinander hatten.
In der Streitschlichter-AG wurden zwei bis drei Kinder aus jeder Klasse des dritten und vierten Jahrgangs zu Streitschlichtern ausgebildet. Des Weiteren wurden je nach Stundenplanmöglichkeit ein bis zwei Stunden Trainingsraum angeboten, um bei mehrfachen Regelverstößen, Verhalten und Verhaltensänderungen mit den betroffenen Kindern zu reflektieren.

Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 haben wir unser bisheriges Streitschlichtungskonzept verändert und es mit einer Variante des Trainingsraummodells verbunden.

Unser jetziges Konzept sieht vor, dass eine Mitarbeiterin des Trainingsraumteams täglich mindestens für eine Schulstunde je nach Bedarf ein Regeltraining oder eine Streitschlichtung mit einem oder mehreren Schülern oder Schülerinnen durchführen kann. Dafür stehen drei Lehrerstunden und drei Stunden des pädagogischen Personals zur Verfügung. Zum Team gehören zwei Lehrerinnen, eine OGS-Mitarbeiterin und die Schulsozialarbeiterin. Durch diese Zusammensetzung ist die angestrebte enge Verzahnung zwischen Schule, OGS und Schulsozialdienst gewährleistet. Das Konzept orientiert sich an der Konfliktkulturmethode „Das mach ich wieder gut“ von Nadine Napast, Bärbel Durach und Thomas Grüner.

In der Streitschlichtung haben die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit unter Anleitung, die Sichtweise des Konfliktpartners einzunehmen, gemeinsam zu einer konstruktiven Problemlösung zu gelangen, sich zu versöhnen und Strategien für ein zukünftiges Verhalten zu entwickeln.

Beim Regeltraining haben die Schüler und Schülerinnen die Aufgabe, über ihr Verhalten nachzudenken und sich den oder die Regelverstöße noch einmal bewusst zu machen. Anschließend sollen sie eine Handlungsalternative entwickeln bzw. eine Möglichkeit finden, den entstandenen Schaden wieder gut zu machen. Bei schwereren Regelverstößen und wenn das Regeltraining außerhalb der Betreuungszeit liegt, erfolgt eine schriftliche Benachrichtigung der Eltern.

Das langfristige Ziel unseres Konzeptes ist eine positive Konfliktkultur sowie die nachhaltige Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenzen unserer Schüler und Schülerinnen.

Unsere Schulregeln

Download

Unsere Schulregeln (15 kB)


Grafik: Foto-Shop Grafik: Unsere Schulhymne Grafik:SINUS Schule Grafik: Schule der Zukunft Grafik: Singen macht Sinn Grafik: Programm für lebenslanges Lernen

©2009 Grundschule Elkenbreder Weg | E-Mail | Sitemap | Impressum